Sa 15. August 2026
12.05 Uhr
St. Stephan
Ralph Hammes, Orgel & Dr. Detlev Jung, Flöte
ZWÖLF
NULLFÜNF
15/08/26
Sa 15. August 2026
12.05 Uhr
St. Stephan

Ralph Hammes, Orgel
Dr. Detlev Jung, Flöte

Programmfolge

*Im Fluss der Zeit – Musik zwischen Wasser und Wandel*

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
*Die Wassermusik - Suite Nr. 2*
Allegro – Alla Hornpipe – Trumpet Minuet - Lentement - Air

Dieterich Buxtehude (1637-1707)
*Passacaglia in D minor, BuxWV 161*

Shinji Miyazaki  (*1956)
*The Great Guardian*

Bedřich Smetana (1824-1884)
*Die Moldau *
*Transkription für Orgel solo von Barbara Bannasch (1985) *

Die beiden Quellen der Moldau, Moldau (Hauptthema), Waldjagd, Bauernhochzeit, Mondschein u. Nymphenreigen, Moldau (Reprise), St. Johann-Stromschnellen, Die Moldau strömt breit dahin, Coda mit Vyšehrad-Motiv

Tamezō Narita (1893-1945)
*Hamabe no Uta*

Angelo Branduardi (*1950)
*La Pulce D'acqua*

Anmerkungen zur Passacaglia und zur Moldau

* Der Aufbau von Buxtehudes Passacaglia besitzt eine strenge symmetrische Form nach dem durch die Zahl 28 charakterisierten Astronomischem Sonnenzirkel. Das 7-tönige Ostinato-Thema erklingt in jedem der vier Abschnitte 7-mal.
Die 4 gilt als die irdische Zahl ( z.B. die vier Paradiesflüsse, dargestellt an vielen Taufbecken und Altären).
Die 7 wiederum symbolisiert die Vollkommenheit (die irdische 4 plus die himmlische Dreifaltigkeit).
Die 49 ist das “Quadrat der Vollendung.“
Die Schönheit dieses strengen und gleichzeitig vollendeten Aufbaus klingt literarisch bei Hermann Hesse nach (Demian, 6. Kapitel): „...diese seltsame, innige, in sich selbst versenkte, sich selber belauschende Musik, die mir jedesmal wohl tat und mich bereiter machte, den Stimmen der Seele recht zu geben…“

** Die Moldau ist der zweite Teil aus Mein Vaterland, einem Zyklus von sechs sinfonischen Dichtungen des tschechischen Komponisten Bedřich Smetana. Die Komposition zeichnet den Lauf des gleichnamigen Flusses nach und gehört zu den berühmtesten Werken der Programmmusik. Das Werk entstand 1874, als Smetana bereits vollständig ertaubt war, und wurde am 4. April 1875 in Prag uraufgeführt (Wikipedia)

 

 

Eintritt

Eintritt frei
Um eine Spende zur Deckung der Kosten wird herzlich gebeten.

Veranstaltungsadresse

St. Stephan
Kleine Weißgasse 12
55116 Mainz

Anreise

Bahnhof Römisches Theater
Bushaltestelle Altstadt/Holzhof
Parkhaus Römisches Theater

 

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