Prof. Jens Wollenschläger
Tübingen / Mainz
Prof. Jens Wollenschläger
Tübingen / Mainz
Programm
Louis Vierne
1870-1937
Les cloches de Hinckley
aus: Pièces de Fantaisie, Quatrième Suite op. 55
Charles Tournemire
1870-1939
L’Orgue mystique Nr. 24
Dominica infra Oct. Ascensionis op. 56
(Sonntag nach Himmelfahrt)
II. Offertoire
Sigfrid Karg-Elert
1877-1933
Saluto angelico
aus: Cathedral Windows op. 106
Claude Debussy
1862-1918
Nuages (Wolken)
aus: Trois Nocturnes (Orgelfassung: Jörg Abbing)
Johann Sebastian Bach
1685-1750
Vater unser im Himmelreich BWV 682
à 2 Clav. et Ped. e Canto fermo in Canone
aus: Dritter Theil der Clavierübung
Leo Sowerby
1895-1968
Toccata
Vita
Jens Wollenschläger ist seit 2014 Professor für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen sowie 1. Organist der dortigen Stiftskirche St. Georg.
2015 wurde Jens Wollenschläger vom Senat der Hochschule zum Prorektor gewählt und von März 2019 bis Februar 2020 leitete er die Hochschule kommissarisch als Rektor.
Er wuchs in Landau/Pfalz und Umgebung auf, wo er sein Abitur machte und intensiv als Tastenspieler und Kontrabassist unterwegs war.
Seine musikalische Ausbildung in den Studiengängen Kirchenmusik (B- und A-Examen), Orgel (Konzertexamen mit Auszeichnung) und Historische Tasteninstrumente führte ihn – u.a. als Stipendiat der L-Bank-Musikstiftung – nach Stuttgart, Hamburg und Trossingen. Seine prägenden Lehrer im Tastenbereich waren u.a. Bernhard Haas, Pieter van Dijk und Hans Martin Corrinth (Orgel), Oleg Maisenberg, Alexandra Neumann, Wan Ing Ong, Friedemann Rieger und der Arrau-Schüler Eugenio Patricio Garrido (Klavier) sowie Marieke Spaans (Historische Tasteninstrumente).
Meisterkurse bei Harald Vogel, José Gonzalez Uriol, Lorenzo Ghielmi, Ludger Lohmann u.a. ergänzten die Ausbildung.
Als Dozent an den kirchenmusikalischen Seminaren der Ev. Kirche der Pfalz in Speyer und Neustadt unterrichtete er von 2001 bis 2005 die Fächer Orgel, Improvisation, Klavier und Gehörbildung.
Bis 2015 war er des weiteren Orgelsachverständiger der württembergischen Landeskirche.
Jens Wollenschläger war u.a. am Ulmer Münster (Ausbildungsjahr), an der Stadtkirche Aalen (Vertretung Bezirkskantorat) sowie als Kantor und Organist in Stuttgart-Möhringen tätig, wo er einen Orgelneubau an der dortigen Martinskirche mitinitiierte (Klais 2020, III/44).
Er spielte etwa 100 CDs ein – darunter die neu erschienenen Alben „Marimba & Organ Melange“
(an der Orgel) sowie „In weiter Ferne“ mit norwegischen Liedern von Edvard Grieg und David M. Johansen (am Klavier).
Neben seinen Aufgaben in Tübingen ist Jens Wollenschläger in vielfältiger Weise als Konzertorganist, Cembalist, Pianist und Liedbegleiter, Dozent, Chorleiter, Komponist & Herausgeber (Carus, Strube, Schott), Autor musikwissenschaftlicher Beiträge und Juror international tätig.
Konzertreisen und Lehrtätigkeiten führten ihn in der jüngsten Vergangenheit u.a. nach Dänemark, Österreich, Polen und Schweden.
Er konzertiert in Kathedralen wie dem Münchener Dom, dem Bremer Dom, dem Speyerer Dom, den Domkirchen in Aarhus und Kopenhagen, dem Dom zu Passau oder der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin.
Das Orgeljournal „organ“ kürte Jens Wollenschläger für seine Einspielung von Hamburger Orgelmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, eingespielt an der Arp-Schnitger-Orgel (1693) von St. Jacobi Hamburg, 2010 zum „Künstler des Jahres“.
Seit April 2025 arbeitet Jens Wollenschläger zusätzlich noch als Universitätsprofessor für Kirchenmusik/ Orgel an der Hochschule für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (Vakanzvertretung).
Eintritt
Eintritt frei
Um eine Spende zur Deckung der Kosten wird herzlich gebeten.
Veranstaltungsadresse
Dom
Markt 10
55116 Mainz
Anreise
Parkhaus / Römisches Theater
Bushaltestelle / Höfchen
Bahnhof / Römisches Theater
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